Spielplatz an der Böhmerwaldstraße

April 2017
Bürgerversammlung zum Spielplatz: Rege Beteiligung, interessante Anregungen - aber kein Kostenrahmen und falsche Darstellungen der Bürgermeisterin

In der Grenz-Warte vom 13.4.2017 steht: „Der Tenor der Versammlung für das Moorbad-Projekt war insgesamt positiv.“ Das habe ich anders empfunden. Meiner Ansicht nach überwogen die kritischen Stimmen. Ganz besonders, wenn man die Wortmeldungen von Funktionsträgern ... ehemaligen und jetzigen Mandatsträgern ... oder die ebenfalls recht einseitig pro Erlebniswelt am Moorbad ausgerichteten Ausführungen der aktuellen Bürgermeisterin ausblendet.

Eigentlich war es ja eine Bürgerversammlung. Da sollten die Bürger zu Wort kommen … Ich habe mich deshalb bewusst darauf beschränkt, den Bürgern aufmerksam zuzuhören …

Eine Bürgerin kritisierte z. B., dass kaum Familien mit kleinen Kindern an der Bürgerversammlung teilnehmen. ... Aber, warum soll dieser Personenkreis kommen? Die Entscheidung, den Kinderspielplatz von der Böhmerwaldstraße auf die ehemaligen Tennisplätze beim Moorbad zu verlagern hat die Bürgermeisterin doch im Stadtrat bereits am 27. September 2016 herbeigeführt. Ganz ohne Bürgerbeteiligung! Die FWG hatte genau dies beantragt, also die Bürger erst über die geplante Verlagerung zu informieren und sie darüber mitreden zu lassen. Das wollte der Stadtrat leider nicht. Hier weiterlesen ...

März 2017
Spielplatz: Der 3. Planer wurde beauftragt ...

Ich hätte den Spielplatz an der Böhmerwaldstraße belassen und für einen wesentlich geringeren Betrag richtig schön saniert. Die diesbezügliche Anregung der FWG (schriftlicher Antrag an den Stadtrat) stammt aus dem Mai 2014! Dies hätte längst umgesetzt werden können! Die Schönseer Kinder könnten bereits die dritte Saison auf einem aufgepeppten Spielplatz toben, wenn entsprechend unseres Antrages gehandelt geworden wäre ...

Nun hat der Stadtrat die "Kulturinsel Einsiedel" (Herr Bergmann) mit der Planung beauftragt hat. Dies wurde in nicht-öffentlicher Sitzung beschlossen. Der Geschäftsstellenleiter hat die Tatsache in der öffentlichen Sitzung vom 21.2.2017 bekanntgegeben. Den Betrag - also was der Stadt die Planung kostet - hat er (aus meiner Sicht unzulässig) nicht veröffentlicht, auch das Abstimmungsergebnis wurde (aus meiner Sicht unzulässig) nicht bekannt gegeben. Ich finde, das sollten die Bürger schon wissen!

Die "Kulturinsel Einsiedel" ist übrigens nicht der erste Planer, der sich mit dem Spielplatz am Moorbad kostenpflichtig für die Bürger Schönsees beschäftigt. Am 14.7.2016 hatte der Geschäftsstellenleiter ja bekanntgegeben, dass die Firma "Vitalpark" mit der Planung für den neuen Spielplatz in der Moorbadanlage beauftragt wurde. Betrag und Abstimmungsergebnis der nicht-öffentlichen Beschlussfassung vom 14.6.2016 wurden nicht bekanntgegeben. Somit weiß der Bürger auch nicht, wie viel Geld hier in den Sand gesetzt wurde ...

Vor den Firmen "Kulturinsel" und "Vitalpark" hat übrigens das Architekturbüro Schönberger bereits am 25.9.2015 in der öffentlichen Sitzung des Stadtrates eine Ideensammlung zur Freizeitanlage Moorbad vorgestellt. Hier war ein Wasserspielplatz und ein Abenteuerspielplatz "Brückenland" sowie Sportfelder vorgesehen. Der Spielplatz war grob geplant. Jetzt ist also der dritte Planer am Werk und geschehen ist noch immer nichts ...

April 2017 Spielplatz attraktiver machen - Lernen von Niedermurach und Winklarn ...

Man muss keinen Erlebnis-Park bauen und Unsummen ausgeben, um Kinder glücklich zu machen. Man muss auch keinen neuen Standort mit kostspieligen Erdbewegungen usw. aus dem Hut zaubern. Niedermurach zeigt wie es geht: Mit einem überschaubaren Budget wird versucht, das Beste für die Lebensqualität der Bürger zu erreichen - nach dem ökonomischen Prinzip. Respekt! (vgl. Grenz-Warte vom 21.4.2017) Ähnliches hätten wir in Schönsee bereits vor drei Jahren verwirklichen können ... (hierzu habe ich ja schon einiges geschrieben ...)

Ein anderes Beispiel für einen guten Plan zur Umsetzung eines "Mehrgenerationenplatzes" unter Ausnutzung der entsprechenden Leader-Förderung ist Winklarn (vgl. Grenz-Warte vom 25.4.2017).

März 2017
In der öffentlichen Stadtratssitzung vom 27.9.2016 hat mich Hans Schieber - der Fraktionsvorsitzenden der CSU - (im Ton ziemlich von oben herab) darauf hingewiesen, dass der Spielplatz nicht wie in meinen Berichten auf dieser Homepage formuliert „in“ das Moorbad verlagert wird, sondern „zum“ Moorbad bzw. in die Nähe des Moorbades und dass ich das richtigstellen müsste. Ich habe redlich versucht, diese Anregung zukünftig zu berücksichtigen. Wo er Recht hat, hat er Recht. Fakten akzeptiere ich, auch wenn sie für mich unangenehm sind.

Auf der Einladung zur Stadtratssitzung vom 11.4.2017 steht ebenso wie in der Ankündigung zur Bürgerversammlung am selben Tag, dass es um das Hauptthema "Spielplatz im Moorbad" geht. Unterschrieben hat die Dokumente seine Bürgermeisterin und ehemalige CSU-Ortsverbands-Vorsitzende Birgit Höcherl. Wird Hans Schieber sie nun auch so öffentlich maßregeln wie mich? Oder stören undeutliche Formulierungen ihn nur bei mir?

Aber gut. Sehen wir es positiv. Sein Hinweis hat uns zumindest gezeigt, dass er ganz offensichtlich diese Homepage sehr genau liest. Ich bin sicher, hier findet er gute Impulse für und Analysen der Kommunalpolitik - wie viele andere Bürger auch ...

Okt. 2016
Spielplatz: Angekündigte Informationsveranstaltung ohne Angabe von Gründen abgesagt! Bisher kein Ersatztermin!

Die Bürgermeisterin hat die für den 18.10.2016 angekündigte Informationsveranstaltung zur Verlagerung des Spielplatzes ohne Angabe von Gründen abgesagt. Ein Ersatztermin wurde nicht bekanntgegeben.
Auf der Homepage der Stadt Schönsee war der Termin sowieso nicht kommuniziert worden. Der Punkt "Aktuelles" auf der städtischen Homepage glänzt - wie praktisch immer - durch gähnende Leere. Nicht einmal der Termin für die nächste Bürgerversammlung am 25. November wird auf der offiziellen Internetseite veröffentlicht.

2.10.2016


Spielplatz: Verlagerung beschlossen - Bürgerbeteiligung abgelehnt!
Der Stadtrat hat in der Sitzung vom 27. September 2016 beschlossen, den Kinderspielplatz von der Böhmerwaldstraße auf die ehemaligen Tennisplätze beim Moorbad zu verlagern. Unsere Anregung vor dieser Entscheidung erst eine Bürgerversammlung zu diesem Thema einzuberufen, hat die Bürgermeisterin leider nicht aufgenommen. Mein Eindruck war und bleibt: Wirkliche Bürgerbeteiligung und Transparenz ist bei Frau Höcherl und der sie bedingungslos unterstützenden Regierungskoalition einfach nicht erwünscht.
Stattdessen hat Frau Höcherl zum Thema Spielplatz und Moorbad eine „Informationsveranstaltung“ am 18. Oktober 2016 um 18:00 Uhr angekündigt. Da werden dann die Bürger darüber informiert, was die Regierungskoalition ohne ihre Beteiligung beschlossen hat. Beeinflussen können sie praktisch nichts mehr. Dementsprechend gering wird das Interesse sein und dann wird es heißen: Was will die FWG Schönsee nur? Die Bürger haben doch nichts gegen unsere Verlagerungspläne, sonst wären sie doch gekommen. Hier weiterlesen ...

19.6.2016


Spielplatz: Standort mit den Bürgern klären - nicht über deren Köpfe hinweg! (Transparenz und Bürgerbeteiligung statt par ordre du mufti)
Die Bürgermeisterin forciert jetzt (nachdem zwei Jahre lang praktisch nichts passiert ist) ihr Vorhaben, den Kinderspielplatz von der Böhmerwaldstraße in das Moorbad zu verlagern. Ich bin der Ansicht, bevor Geld für Planungen in die Hand genommen wird, sollten die Bürger gefragt werden, ob sie überhaupt mehrheitlich eine Verlagerung des Spielplatzes wollen.
Daher habe ich angeregt, zu diesem Thema eine Bürgerversammlung einzuberufen, die Argumente zu sammeln und ein Meinungsbild abzurufen. Die Bürgermeisterin kennt meine Anregung. Ob sie den - meiner Ansicht nach wesentlich besseren - Weg der Transparenz und Bürgerbeteiligung geht oder nicht, wird sich zeigen. Hier weiterlesen ...

12.5.2016
Spielplatz: Zwei Jahre sind vorbei, nichts ist passiert und in der Grenz-Warte wird ein falscher Eindruck vermittelt
Die FWG hat ihren Antrag vom Mai 2014, am bestehenden Areal in der Böhmerwaldstraße sofort (also noch im Jahr 2014) 35.000,- Euro in Spielgeräte zu investieren, nicht wie im Bericht des Neuen Tages zur öffentlichen Stadtratssitzung vom 10.5.2016 berichtet "mit Blick auf eine mögliche ELER-Förderung wieder zurückgezogen". Das war damals absolut nicht das Thema. Darauf habe ich in der Stadtratssitzung vom 10.5.2016 auch deutlich hingewiesen. Vielmehr war es in der öffentlichen Stadtratssitzung vom 10. Juni 2014 so, dass Bürgermeisterin Höcherl uns zugesichert hat, im Jahr 2015 würde sowieso in den Spielplatz investiert ... Hier weiterlesen ...

25.10.2015
Spielplatz an der Böhmerwaldstraße: Stillstand, nichts als große Träume! Wenn der Stadtrat dem Antrag der FWG vom Mai 2014 (also vor 18 Monaten!) zugestimmt hätte, könnten die Kinder jetzt schon an neuen Geräten spielen, so wie im Ortsteil Gaisthal ... Hier weiterlesen ...